
Rezension zu "M. J. Holliday: Geisterjägerin - Gespenster küsst man nicht" von Victoria Laurie
Verlag: egmont LYX Verlag
Seiten: 307 Seiten + Nachwort 312 Seiten
Preis: 9,95 Euro
ISBN: 978-3-8025-8279-0
Klappentext:
In einem Internat am Lake Placid treibt ein Axt schwingender Geist sein Unwesen. Zusammen mit ihrem Partner Gilley und dem attraktiven Dr. Steven Sable versucht M. J. Holliday, den Übeltäter durch ein Portal ins Jenseits zurückzuschicken. Doch der Job entpuppt sich als schwieriger als gedacht, denn dieser Geist ist der mächtigste, dem M. J. jemals begegnet ist ...
Handlung:
Die engagierte Geisterjägerin M. J. Holliday bekommt es diesmal mit einem besonders heiklen Fall zu tun. In einem renommierten Internat in Lake Placid geht ein äußerst gefährlicher Geist um. Er verfolgt, bedroht und verletzt die Schüler mit einer Axt.
Die Nichte ihrer besten Freundin wird Opfer von "Hatchet Jack" und weigert sich fortan zur Schule zu gehen. Kurz entschlossen nimmt sich M. J. der Sache an und merkt schnell, dass nicht nur der Geist schwer zu fassen ist, sondern sie auch keinerlei Unterstützung von den Lehrern bekommt.
Schon bald wird der Geisterjägerin klar, dass "Jack" nicht der einzige Geist an der Schule ist. Sie und ihr Team um Gil und Steven forschen nach und finden heraus, dass das Internat nicht so sauber ist wie es sich gerne in der Öffentlichkeit darstellt und dunkle Geheimnisse verbirgt.
Die ganze Sache wird immer gefährlicher und dann wird M. J. auch noch von einem realen Axt schwingenden Mörder bedroht.......
Buchtitel:
Ich kann nicht nachvollziehen warum die Autorin diesen Titel gewählt hat, für mich hat er keine direkte Verbindung mit der Geschichte.
Cover:
Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Es ist modern und lädt regelrecht dazu ein, das Buch aufzuschlagen und zu lesen.
Clever finde ich auch die kleine Axt welche die "Coverlady" in der Hand hält. Es soll wohl eine kleine Anspielung auf die Geschichte sein.
Fazit:
Suuuuper toll! Die Geschichte um M. J. Holliday hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Erzählung ist spannend, Aktion reich und humorvoll erzählt, sie lädt zum Eintauchen ein und lässt an manchen Stellen den Puls ganz schön nach oben schnellen.
Die Charaktere sind ausgesprochen gut und sympathisch dargestellt. Ich persönlich bin bei diesen immer sehr kritisch. Für mich werden Protagonisten schnell unsympathisch wenn ihnen eine erzwungene Koketterie auf den Leib geschrieben oder wenn mit Gewalt Humor in den Charakter eingepflanzt wird. Da kann die Erzählung noch so interessant sein, aber wenn die Charaktere sofort unsympathisch oder übertrieben rüber kommen, ist die komplette Geschichte für mich gelaufen. Deswegen lege ich viel Wert auf die Darstellung dieser.
Hier bei "Gespenster küsst man nicht" habe ich aber nicht das Geringste auszusetzen. Die Protagonisten - angefangen bei M. J. und aufgehört bei Doc dem Papagei - sind durchweg sympathisch und liebenswert dargestellt. Jeder einzelne hat seinen ganz persönlichen Charme und Witz. Ich bin begeistert und empfehle es jedem Leser der Interesse an Übernatürlichen hat mit guten Gewissen weiter.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.
"M. J. Holliday: Geisterjägerin - Gespenster küsst man nicht" ist der zweite Band der Autorin Victoria Laurie um die beliebte Geisterjägerin.
Der erste Band dieser Reihe "M. J. Holliday: Geisterjägerin - Rendezvous um Mitternacht" ist selbstverständlich schon beim Egmont LYX Verlag erhältlich.
Beim egmont LYX Verlag bedanke ich mich ganz ganz herzlich für das Rezensionsexemplar !! :)

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