Verlag: ullstein Verlag
Seiten: 618 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-548-28115-5
Wer ist der geheimnisvolle Mörder, der im Kloster Andechs sein Unwesen treibt?
Mit leblosen Augen blickte der Mann auf das Häuflein Pilger, das sich im Gewitter durch den Regen kämpfte - ihr Glaube war so stark, dass man ihn förmlich spüren konnte. Hier oben im Turm fühlte er ihn am stärksten, wie einen Blitzstrahl, wie einen Finger des Himmels, der ihn mit göttlicher Kraft versah. Lange hatte er darüber nachgegrübelt, wie er seinen Traum erfüllen könnte. Nun stand er kurz vor dem Ziel ...
Da es sich um einen Krimi handelt werde ich an dieser Stelle nichts verraten ;) außer.. nichts ist so wie es scheint :)
Mit "Der Hexer und die Henkerstochter" hat der Autor einen wunderbar spannenden und actionreichen Krimi mit historischem Hintergrund geschrieben.
Mit jedem geschriebenen Satz spürt man förmlich die Hingabe des Autors zu seinen Protagonisten. Überhaupt verfügt Herr Pötzsch über einen sehr bildlichen Schreibstil. Er ruft Bilder im Kopf des Lesers hervor und bereitet so Lese Spaß pur. Ich habe mich zu keiner Zeit auch nur ansatzweise gelangweilt. Wenn´s nach mir gegangen wäre, dann hatte der Roman locker noch mal 100 Seiten an Volumen haben dürfen :)
Man merkt schnell, dass sich der Autor gut und detailreich über den Berufstand des Henkers informiert hat. Er hat diesen nicht nur als brutal und grausam beschrieben, sondern lässt hinter die Fassade und die Menschen blicken.
Mir hat der Roman sehr sehr gut gefallen und bekommt deswegen auch
5 von 5 Sternen von mir.







